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FAQ - ACTUSMART®

  • Was bedeutet non intrusive?
    Die Bedienschalter werden mit Magnetsensoren berührungslos abgefragt. Dadurch entfallen die Durchgangsbohrungen für die Schalterwellen und eine potentielle Schwachstelle im Dichtungskonzept wird vermieden. Die Einstellung der Parameter erfolgt ohne Öffnen des Gehäuses direkt mit den Bedienschaltern oder über die Infrarotschnittstelle.

  • Was bedeutet double sealed?
    Der Anschlußraum genügt nicht nur nach außen der angegebenen Schutzart, sondern ist auch nach innen zur Elektronik hin abgedichtet. Auf diese Weise wird verhindert, daß bei geöffneten Anschlußraum bzw. bei defekten Kabeleinführungen Schmutz und Feuchtigkeit zur Elektronik gelangt.

  • Verliert der ACTUSMART® bei Spannungsausfall den Speicher oder hat der ACTUSMART® eine Batterie bzw. einen Stützkondensator?
    Der ACTUSMART® hat ein E²PROM. Dieser wiederbeschreibbare Speicher behält die Informationen auch bei Spannungsausfall. Der ACTUSMART® hat weder Batterie noch Stützkondensator. Damit entfallen die Wartungsintervalle für den Batterietausch bzw. Neueinstellarbeiten nach längeren Spannungsausfällen.

  • Warum ist beim ACTUSMART® keine Handumschaltung notwendig und was passiert wenn man am Handrad dreht und der Motor anläuft?
    Das Handrad wirkt über ein Überlagerungsgetriebe und benötigt daher keine Einkupplung durch eine Handumschaltung. Auch wenn der Motor bei der Betätigung des Handrades anläuft bzw. wenn bei laufendem Motor am Handrad gedreht wird, besteht keine Gefahr für das Bedienpersonal.

  • Wie erkennt der ACTUSMART® in welcher Position er steht?
    ACTUSMART® arbeitet mit einer absolut codierten Wegsensorik. Die Endlagen sind im E²PROM gespeichert und werden zur Berechnung der aktuellen Position herangezogen.

  • Warum sind beim ACTUSMART® die Stellzeiten variabel?
    Der ACTUSMART® hat einen permanenterregten Synchronmotor, dieser wird über einen Frequenzumrichter angesteuert wodurch man die Stellgeschwindigkeit in einem weiten Bereich beeinflussen kann.

  • Was ist ein Mehrbereichseingang?
    Die interne Arbeitsspannung für den Frequenzumformer im ACTUSMART® wird durch einen sogenannten "Power Factor Corrector" kurz PFC am Netzeingang gebildet. Alle zusätzlich benötigten Versorgungsspannungen werden von dieser internen Arbeitsspannung gebildet. Aus der Verwendung eines PFC ergeben sich zwei wesentliche Vorteile:
    • Der PFC paßt sich der Netzspannungshöhe in einem sehr weiten Bereich (100…240V) an, wobei auch verschiedene Netzfrequenzen toleriert werden.

    • Der PFC beeinflußt die Phasenlage und die Form des Netzstromes derart, daß sich der der ACTUSMART® für das speisende Netz als beinahe ohmscher Verbraucher darstellt, d.h. insbesondere die starken niederfrequenten Oberwellen, verursacht durch Ladeströme, wie sie bei Frequenzumformern und Schaltnetzteilen häufig auftreten, werden deutlich reduziert und die Phasenverschiebung wird auf beinahe Null korrigiert. Dadurch hilft der ACTUSMART® das Netz des Kunden "sauber" zu halten.