Das Funktionsprinzip
Es besteht ein permanent wirkender Kraftfluß zwischen dem mechanischen
Energiespeicher und dem Stellglied. Der Verzicht auf kuppelnde Elemente,
die im worst-case-Fall den Kraftschluß erst herstellen, hat die Systemzuverlässigkeit
gegenüber dem Mitbewerb wesentlich erhöht. Der Wegfall eines Vor-Ort-Reset
nach einem Auslösefall stellt einen weiteren Vorteil dar. Dieser permanente
Kraftfluß resultiert in höchstmöglicher Funktions- und Betriebssicherheit.
Das vom Motor des Stellantriebes gelieferte Drehmoment wird durch
hochwertige Getriebekomponenten, die je nach Applikation optimal angepaßt
werden, verstärkt, um sowohl das Stellglied anzutreiben als auch den
mechanischen Energiespeicher aufzuladen. Alle Getriebeelemente (Stirnradgetriebe,
3-gängiges Schneckenradgetriebe, Kugeltriebsspindel, etc.) sind so
dimensioniert und konzipiert, daß sie in beiden Laufrichtungen einen
sehr hohen mechanischen Wirkungsgrad bieten. Im Normalbetrieb treibt
der Elektromotor den Stellantrieb an. Der Stellantrieb positioniert
das Stellglied und lädt den Energiespeicher. Zur Positionshaltung
der nicht selbsthemmenden Übersetzungselemente wird das Freiwerden
der gespeicherten Energie durch eine kleine , verkehrt wirkende Haltebremse
unterbunden. Dieses Element ist auch der Auslöser im fail-safe-Fall
und stellt die Schnittstelle zum externen Überwachungssystem dar.
Im Auslösefall treibt der Energiespeicher den Stellantrieb an. Der
Stellantrieb positioniert das Stellglied in die sichere Lage, wobei
der stromlose Motor mitgedreht wird. Je nach Applikation können wir
unterschiedliche Energiespeicher vorsehen. Abhängig davon und von
der "Kraft/Hub"-Kennlinie des Stellgliedes wir ACTUSAFE bei Bedarf
mit Dämpfungs- oder Bremsmodulen ausgerüstet um die Verstellgeschwindigkeit
im Auslösefall drosseln zu können.
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